ART N MORE (Paul Bowler & Georg Weißbach)
ART N MORE NEW WORKS TEIL 1

September 09 - October 22, 2016

installation views by Saskia Groneberg

 

(please scroll down for English version)

Der Grafiker Paul Bowler und der Maler Georg Weißbach arbeiten seit 2013 als Kollektiv unter dem Namen ART N MORE zusammen. In ihren Installationen, die zahlreiche künstlerische Medien wie Malerei, Video, Druckgrafik und textbasierte Wandarbeiten umfassen, bedienen sich die beiden Künstler einer populären Bildsprache. Diese ist einerseits an Werbung und anderseits an Selfies, wie sie in sozialen Netzwerken hochgeladen werden, angelehnt. Floskeln des Alltags und eigens erschaffene Slogans, die in den unterschiedlichen Medien verwendet werden, erinnern in Inhalt und Form an Marketingstrategien oder entfremdete zwischenmenschliche Kommunikation. Auf humorvolle Weise spielen sie mit den möglichen Missverständnissen bei der Verwendung jener Techniken der Selbstvermarktung und Selbstdarstellung als künstlerische Praxis. Ihre Arbeiten changieren zwischen kritischer Beobachtung dieser Art von Kommunikation und der scheinbar vollkommenen Verschmelzung mit ihr. Die Grenze zwischen Inszenierung und Authentizität scheint zu verschwimmen.

Text von Anna Jehle

Ausstellungstext von Franz Hempel als Pdf


The graphic designer Paul Bowler and painter Georg Weißbach have been working as the collective ART N MORE since 2013. Their multimedia installations include painting, video, print and text-based wall pieces which make use of popular visual idioms. Advertising, as well as selfies, and their role in social-media are central reference points. Empty catchphrases from daily occurrences and specifically devised slogans are spread across popular networks, using content and form tactics reminiscent of marketing strategies and estranged interpersonal communications. Their humorous approach plays with the possible misunderstandings inherent in self-marketing and self-presentation techniques as artistic praxis, whilst continually shifting between critical observation and an utter mergence therewith. The border between staging and authenticity seems to blur.

Text by Anna Jehle